Mit Christus Brücken bauen
Ein besonderer Tag liegt hinter den Pfarreiengemeinschaften Kallmünz-Duggendorf und Pettendorf-Pielenhofen-Wolfsegg. Die Zusammenführung der beiden Pfarreiengemeinschaften zu der gemeinsamen, neuen „St. Nepomuk an der Naab“ wurde nicht nur organisatorisch vollzogen, sondern vor allem gemeinsam gefeiert – mit einem Tag, der von Begegnung, Glauben und Gemeinschaft geprägt war.
Den Auftakt bildete ein Sternmarsch aus drei Richtungen. Die Blaskapellen führten die Gruppen an, in denen Bürgermeister und Gemeinderäte, Vertreter der kirchlichen und weltlichen Vereine sowie zahlreiche Gläubige gemeinsam unterwegs waren. Menschen aus den verschiedenen Orten machten sich auf den Weg und kamen schließlich am Dorfplatz zusammen.
Dort warteten bereits die Zelebranten und die pastoralen Mitarbeiter. Domkapitular Johann Ammer, Pfarrer Andreas Giehrl, Pfarrer i. R. Dr. Herbert Winterholler, die Pfarrvikare Luke und Jesu, Diakon Johannes Theisinger sowie die pastoralen Mitarbeiter Bernadette Mitko, Verena Utz und Gerhard Bauer feierten gemeinsam mit der Gemeinde. Auch Frau Mirwald als Stellvertreterin des Domkapitulars war dabei und gestaltete den Gottesdienst mit.
Im Rahmen des Festtages wurden auch zwei neue Gesichter in ihren Aufgabenbereichen vorgestellt. Verena Utz ist seit 1. September als neue Pastoralreferentin in der neuen Pfarreiengemeinschaft tätig. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit wird dabei die Vorbereitung und Begleitung der Erstkommunion sein. Mit ihrem Engagement wird sie künftig einen wichtigen Teil der pastoralen Arbeit in der neuen Pfarreiengemeinschaft übernehmen.
Ebenfalls vorgestellt wurde Johannes Theisinger als Verwaltungsleiter. Er unterstützt die Pfarrer insbesondere bei den Aufgaben rund um die Kirchenverwaltung und übernimmt in diesem Bereich organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben. Damit soll er die Pfarrer im Verwaltungsbereich entlasten und ihnen den Rücken für ihre seelsorglichen Aufgaben freihalten. Seine Tätigkeit ist damit ein weiterer wichtiger Baustein für die Organisation der neu entstandenen Pfarreiengemeinschaft.
Ein besonders eindrucksvolles Zeichen der Gemeinschaft waren die rund 80 Ministrantinnen und Ministranten aus allen Pfarreien, die an diesem Tag mit dabei waren. Ihr Dienst und ihre große Zahl machten sichtbar, wie lebendig und zukunftsträchtig unsere Pfarrgemeinden sind.
Im anschließenden festlichen Gottesdienst wurde die Zusammenführung der Pfarreiengemeinschaften gefeiert. Die Ansprachen der Zelebranten richteten den Blick auf den gemeinsamen Weg, der nun vor den Gemeinden liegt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Orgel, zwei Solistinnen, der Gemeinde und der Blaskapelle Pettendorf begleitet.
Die Vorbereitung dieses besonderen Tages lag in den Händen der Steuerungsgruppe, bestehend aus Maria Bäuml, Birgitt Hechenrieder, Sepp Wendl, Renate Zeidler, Barbara Grabmann, Manuel Ertl und Svenja Wohltmann sowie den pastoralen Mitarbeitern, die unter der Leitung von Pfarrer Andreas Giehrl den Tag geplant und organisiert hatten. Von den ersten Überlegungen bis zur Durchführung waren viele Absprachen und viele helfende Hände notwendig.
Auch die Arbeiten in und rund um die Kirche wurden gemeinsam getragen. Neben der Steuerungsgruppe übernahmen die Vertreter des Ortsrates Pielenhofen zahlreiche Aufgaben bei der Vorbereitung und Gestaltung der Innenräume sowie des Bereichs vor der Kirche. Mit viel Einsatz wurde dafür gesorgt, dass sich die vielen Gäste an diesem besonderen Tag willkommen fühlen konnten.
Die Pressearbeit übernahm Herr Rast, der den Tag begleitete und für die Zeitung über das Geschehen berichtete.
Nach dem Gottesdienst blieb noch viel Zeit für Begegnung. Vor der Kirche wurde bei Bratwurstsemmeln und Getränken gemütlich beisammengesessen. Es wurde erzählt, gelacht und miteinander auf diesen besonderen Tag zurückgeblickt. Das schöne Wetter tat sein Übriges und sorgte für eine rundum angenehme Atmosphäre.
Vielleicht war genau dieses anschließende Beisammensein ein passendes Bild für das, worum es bei der Zusammenführung geht: Menschen kommen zusammen, lernen sich kennen, tauschen sich aus und gehen ein Stück Weg gemeinsam.
Dieser Tag hat gezeigt, dass Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen bereit sind, sich einzubringen und aufeinander zuzugehen. Dafür gilt allen, die diesen Tag vorbereitet und gestaltet haben, ein herzliches Vergelt’s Gott – ganz besonders der Steuerungsgruppe, den Vertretern des Ortsrates Pielenhofen und Pfarrer Andreas Giehrl, aber ebenso den vielen Helferinnen und Helfern, den Musikern, Vereinen, Ministrantinnen und Ministranten und allen, die mit ihrer Teilnahme zum Gelingen beigetragen haben.
Der gemeinsame Weg ist mit diesem Tag aber erst begonnen. Alle, die Ideen, Wünsche oder Vorschläge für die neue Pfarreiengemeinschaft haben, sind herzlich eingeladen, diese einzubringen. Sie können sich jederzeit an die pastoralen Mitarbeiter, die Pfarrer oder die Mitglieder der Steuerungsgruppe wenden. Denn nur durch einen offenen Austausch, gegenseitiges Zuhören und ein gemeinsames Miteinander kann die neue Pfarreiengemeinschaft weiter wachsen und zu einer lebendigen Gemeinschaft werden.
Möge dieser schöne Tag ein guter Anfang für den gemeinsamen Weg von St. Nepomuk an der Naab sein. Mit Christus als Mittelpunkt wollen wir Brücken bauen, aufeinander zugehen und gemeinsam Zukunft gestalten.