Pfarrkirche U. L. Frau in Pielenhofen am Westufer der Naab
Die frühere Zisterzienserinnenklosterkirche wurde 1719 erbaut. Als Baumeister fungierte des Voralberger Meister Franz Beer. Die barocke Hallenkirche besitzt ein zentrales Querhaus und ganz schmale Seitenschiffe. Zwei über die Flucht der Seitenschiffe vorspringende Kuppeltürme flankieren das Westjoch.
Die Geschichte der Pfarrei Pielenhofen ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Klosters in Pielenhofen verknüpft und geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Der prächtige Barockbau, der mit der Säkularisation zur Pfarrkirche wurde, dient bis heute als Ort lebendigen Glaubenslebens.
Einen Rundgang durch die Pfarrkirche finden Sie hier.
Siehe auch: Kirche von oben (auf der Orgelempore)
Kirchenführungen und Gottesdienste zu besonderen Anlässen
Sollten Sie an einer Kirchenführung interessiert sein, wenden Sie sich bitte an das Kath. Pfarramt Pielenhofen. Bei rechtzeitiger Voranmeldung vermitteln wir Ihnen gerne die passende Kirchenführung für Ihre Gruppe.
In allen anderen Angelegenheiten, die die Nutzung der Kirche betreffen und eine Terminabsprache erfordern (z.B. Andachten, Gottesdienste, Trauungen usw.), wenden Sie sich bitte ebenfalls möglichst frühzeitig an:
Kath. Pfarramt Pettendorf
Tel. 09409/ 637
Email: pettendorf@bistum-regensburg.de
Ecce Homo!
Gnadenbild der Maria Anna Josepha Lindmayr
(1657-1726)
In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Pielenhofen befindet sich ein sogenanntes Ecce-Homo-Bild, das Gnadenbild des „Weinenden Heilandes“. Es handelt sich um ein kleines Ölgemälde, das von einem unbekannten italienischen Maler stammt und schon in der Dreifaltigkeitskirche in München hoch verehrt wurde.
Im Jahre 1806 kamen Karmelitinnen aus den aufgehobenen Klöstern München und Neuburg a.D. nach Pielenhofen, wo ihnen vom Staat das bisherige Zisterzienserkloster als „Aussterbeort“ angewiesen wurde. Sie brachten einige „wertvolle Klosterschätze“ mit. Darunter befand sich auch dieses Antlitz-Christi-Bild. Es stammt aus dem Privatbesitz der Münchner Bürgerstochter Maria Anna Josepha Lindmayr (1657-1726).
Viele Stunden verbrachte sie betend davor. In der Nacht vom 21. auf den 22.12.1690 sah sie plötzlich, wie Christus in diesem Bild siebenmal hintereinander so stark zu weinen begann, dass sie fürchtete, das Glas davor müsse zerspringen. Nach einigen Tagen wurde ihr von Gott geoffenbart, Christus habe aus Mitleid mit den Menschen, welche er liebe, geweint. Sie erhielt ferner die Gewissheit, dass durch dieses Ecce-Homo-Bild einst noch viele Sünder bekehrt würden. 1712 trat Maria Anna Josepha Lindmayr in das von ihr gegründete Kloster der Karmelitinnen in München ein und verstarb dort im Rufe der Heiligkeit.
Für weitere Informationen zum Gnadenbild, zu Maria Anna Lindmayr oder dem Sühnemessbund klicken Sie auf die jeweiligen Links.
Penker Kircherl
St. Leonhard in Penk, das sog. „Penker Kircherl“ ist eine der ältesten und bedeutendsten Kirchen in der Region.
Es handelt sich um eine Chorturmkirche, deren Alter bis etwa ins Jahr 1000 zurückgeht.
Die Kirche wird derzeit umfassend saniert und wird für die Öffentlichkeit voraussichtlich wieder im Sommer 2026 geöffnet sein.
Ab diesem Zeitpunkt werden auch umfassende Informationen zur Geschichte und Sanierung an dieser Stelle veröffentlicht.