Errichtung der neuen Pfarreiengemeinschaft – Festgottesdienst

Plakat für Errichtung der neuen Pfarreiengemeinschaft St. Nepomuk an der Naab am 03.10.26

Liebe Pfarrgemeinde,

der Auftakt zu der neuen und großen Pfarreiengemeinschaft “St. Nepomuk an der Naab” steht bevor. Ein erster Schritt ist der gemeinsame Pfarrbrief, der zum 01. August das erste Mal erscheint. 

Wenn ich von mir ausgehen darf, dann ist meine Stimmungslage ziemlich chaotisch. Auf der einen Seite freue ich mich, etwas Neues in Angriff nehmen zu können. Andererseits weiß ich nicht, wie wir es schaffen können.

Mit zwei Texten – einem Satz von Victor E. Frankl und meinem Primiz-Gebet – möchte ich alle einladen, den Aufbruch zu wagen. Der Heilige Nepomuk ist der Brückenpatron, denn Brücken wollen wir bauen, aufbrechen zu neuen Ufern.

Ich bin auch zum Anfang meines Priesterdaseins zurückgegangen und habe mein Primizbild wieder hervorgeholt. Dort findet sich ein Gebet, das mich in den 32 Jahren, in denen ich als Priester in verschiedenen Gemeinden Seelsorger zu sein versucht habe, mich begleitet hat:

>> LASST UNS AUFS NEUE ANFANGEN <<

Jesus,
in Deiner Gegenwart bin ich ein Anfänger
und bleibe ich ein Anfänger in vielen Dingen;
in der Demut mich selber anzunehmen, so wie ich bin;
in der Kühnheit mich zu ändern, so gut ich es vermag.
Ich bin ein Anfänger, wenn ich bedenke,
wie wenig ich dir im Grunde vertraue;
Wie schwer es mir fällt, manche Mitmenschen zu lieben;
wie empfindlich ich bin
in Ungerechtigkeit und im Leid.
Das Wunderbare aber ist:
bei dir Meister, darf ich immer wieder anfangen,
jeden Tag neu anfangen.
Du gibst mir eine Chance,
Bis zum letzten Atemzug;
denn Du liebst alle Anfänger.
Ja, Du gibst selber den Anfang dem, der aufrichtig anfangen möchte.
Jesus, danke für alles, was Du mit Anfängern anfängst.

In diesem Sinne
Euer Pfarrer Andreas Giehrl

„Mit Christus Brücken bauen!“

„Wollen wir eine Brücke schlagen von Mensch zu Mensch
– und dies gilt auch von einer Brücke des Erkennens und Verstehens –
so müssen die Brückenköpfe eben nicht die Köpfe, sondern die Herzen sein.“
Viktor E. Frankl (1905-1997)

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